IKAP - Projektbeschreibung

Das Projekt IKAP hat die strukturelle Verbesserung der Integration von MigrantInnen auf dem Arbeitsmarkt durch die Herstellung von Chancengleichheit zum Ziel. Es setzt am lokalen Arbeitsmarkt und Wirtschaftsraum an. Im lokalen Kontext werden Schnittstellen und Strukturen aufgebaut, die zwischen Arbeitsmarkt und Bedürfnissen und Potenzialen der MigrantInnen vermitteln und so eine bessere Nutzung der vorhandenen Ressourcen ermöglichen.

IKAP will dazu Personen, Institutionen und Unternehmen, denen das Thema "Arbeitsmarkt" ein Anliegen ist, lokal vernetzen, qualifizieren und bei der Umsetzung von Praxisprojekten unterstützen. Dabei wenden wir uns primär an Gemeindepolitik und -verwaltung, Wirtschaftstreibende, Sozialpartnerorganisationen, MigrantInnenorganisationen, Vereine, Arbeitsmarktservice und Ausbildungseinrichtungen.

Diese Strategie wird in drei kommunalen Einheiten Graz, Steyr und Wien 20 - experimentell erprobt und umgesetzt. Diese drei Kommunen haben sich zur Mitarbeit an der Modellentwicklung eines "Interkulturellen Kommunalen Aktionsplanes" bereit erklärt. Dieser soll als Handlungsanleitung in Zukunft auch anderen österreichischen und europäischen Kommunen zur Verfügung stehen.

Neben dem Ziel Chancengleichheit für MigrantInnen am Arbeitsmarkt zu schaffen, kann IKAP durch die Anerkennung, Nutzung und Weiterentwicklung der Qualifikationen und Potenziale von MigrantInnen

- die Standortqualität nachhaltig verbessern
- dem Druck der demografischen Entwicklung entgegensteuern
- einen wertvollen Beitrag zur Image- und Leitbildentwicklung der Stadt leisten.

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